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9.09.10 09:52 Alter: 7 Jahr/e

Von: Gerd Pigola

GST: Abstände zwischen Feldern und Wänden wurden vom DIN-Ausschuss neu festgelegt


Für Stirnseiten gelten künftig: achtzig, einsdreissig, fünfundsechzig

Das Deutsche Institut für Normung (DIN) in Berlin hat neue Festlegungen zu den Abständen zwischen den Badmintonfeldern in Sporthallen verabschiedet. Dies teilt Vizepräsident Gerd Pigola mit. Der Deutsche Badminton-Verband hatte eine Überarbeitung der DIN 18032, und zwar des Anhangs B, Tabelle B 1 beantragt. Dieser Antrag wurde in einer abschließenden Beratung im Normenausschuss Bauwesen (NABau) am 28. Juli 2010 bestätigt.


Gerd Pigola: "Die DIN 18032 wird wegen vieler anderer Themenkreise grundhaft überarbeitet, was einen längeren Bearbeitungszeitraum in Anspruch nimmt. Der Deutsche Badminton-Verband wurde deshalb autorisiert, die badmintonspezifischen Änderungen der Tabelle B.1 mit Gültigkeit 28. Juli 2010 vorab zu publizieren."

 

Überarbeitung DIN 18032-1/September 2003 - Hallen und Räume für Sport- und Mehrzwecknutzung
Teil 1: Grundsätze für die Planung

 

Siehe Anhang B - Maße für Bewegungsräume von Sporthallen und Sporträumen (informativ)

 

Mit diesen Änderungen in der DIN 18032 ist Übereinstimmung hergestellt zwischen den Planungsgrundlagen, den offiziellen Spielregeln des DBV und den Ausrichterverträgen.

 


Mit den nun verbindlichen Maßen ist es möglich,

- in einer Einfachhalle (15 x 27 m ) 4 Spielfelder zu markieren,
- in einer Dreifachhalle (27 x 45 m) 12 Spielfelder zu markieren.

 

Vizepräsident Gerd Pigola: "Darüber hinaus lässt die DIN 18032 in einer Dreifachhalle bei herunter gelassenem Trennvorhang die Nutzung von 4 Spielfeldern in einem Hallendrittel zu, wenn von der Grundlinie zu dem Trennvorhang das Maß von 0,65 m eingehalten wird. Voraussetzung dafür ist, dass der Trennvorhang axial im Hallendrittelpunkt bei 15 m montiert wurde."
In den Badminton-Spielregeln sind die Abstände um die Felder herum in den Erläuterungen zur Regel 1.10 (1. Absatz) festgelegt.

 

Die aktuelle Fassung lautet:

Der freie Raum muss mindestens
- zwischen Seitenlinien zweier Spielfelder 0,30 m,
- zwischen Seitenlinie und einer Wand 0,30 m,
- zwischen Seitenlinie und Grundlinie zweier Spielfelder 1,30 m,
- zwischen den Grundlinien zweier Spielfelder 1,30 m,
- zwischen Grundlinie und einer Wand 0,80 m
betragen.

 

Dieses soll Vereinen vor Ort helfen, die Diskussionen mit Planern Sportämtern, Baubehörden und Gemeindeunfallversicherern erfolgreich zu führen.


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