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< Gst: Die Badminton Rundschau 1/2017 ist da!
9.01.17 10:40 Alter: 225 Tage

Von: Heinz Kelzenberg

RWO19: 18-jähriger Samuel Hsiao Sieger im Herreneinzel, Hannah Pohl holt zwei Titel nach Beuel

Westdeutsche Meisterschaft O19 in Refrath am 07./08.01.2017


Hannah Pohl (Foto: Heinz Kelzenberg)

Zum neunten Mal in Folge richtete der TV Refrath in bewährter Manier die Westdeutschen Meisterschaften O19 in der Halle Steinbreche aus. Auf den von der Firma Yonex zur Verfügung gestellten 6 Spielfeldmatten wurden in einem erstklassigen Ambiente am Sonntagnachmittag vor vielen Zuschauern die neuen Westdeutschen Meister gekürt.

In den beiden Doppeln kam es jeweils zu einer Titelverteidigung: Thorsten Hukriede und Hendrik Westermeyer, die beide im letzten Jahr bei den „Oldies“ O35 Europameister wurden, verteidigten ihren Titel aus dem Jahr 2016 mit einem letztlich klaren Dreisatzerfolg über die beiden Solinger Niclas Lohau und Niklas Niemczyk. Überraschend Dritte wurden die beiden Brühler Christoph Offermann und Oliver Schmidt. Von den starken U19-Doppeln Hess/Voigt und Fischer/Scheiel schaffte es keins auf das Treppchen, beide hatten etwas Lospech und blieben an den späteren Siegern „hängen“.

Dieses Lospech erfuhr auch Thorsten Hukriede im Mixed, denn er traf in der Runde der letzten 16 mit seiner jungen Partnerin Lena Fischer (Jahrgang 2000!) dort bereits auf Philipp Wachenfeld/Fabienne Köhler aus Langenfeld. Die beiden Bundesligaspieler gewannen nicht nur dieses Match in zwei Durchgängen, sondern auch die nächsten drei Runden und wurden erstmals zusammen Westdeutsche Meister im Mixed. In der Neuauflage des packenden Halbfinals aus dem Vorjahr gewannen sie diesmal im Endspiel gegen die Solinger Paarung Niclas Lohau/Jessica Röthel fast mühelos.

Das Damendoppel war wie im letzten Jahr eine klare Angelegenheit für die starke Beueler Paarung Lisa Kaminski/Hannah Pohl, die keinen einzigen Satz abgeben mussten. Im Finale standen sie den Hohenlimburger Regionalligaspielerinnen Miriam Mantell/Laura Riffelmann gegenüber. Diese hatten im Halbfinale die U19erinnen Runa Plützer/Annlena Diks schlagen können, die zuvor für eine der wenigen Überrraschungen gesorgt hatten, als sie die höher gesetzten Hartjes/Röthel aus dem Turnier warfen, genau wie dies Brid Stepper/Ramona Hacks gegen Köhler/Bytomski gelungen war.

Hannah Pohl holte im Dameneinzel ihren zweiten Titel und auch dies ohne in Bedrängnis zu kommen. Brid Stepper (1.BC Wipperfeld) fand im Endspiel kein Mittel gegen ihre zu sicher aufspielende Trainingspartnerin. Im Halbfinale standen mit Linda Hartjes aus Solingen und Verena Venhaus vom 1.CfB Köln schließlich die beiden an 3-4 Gesetzten, die mit dem Gewinn der Bronzemedaille sichtlich zufrieden waren.

Die Zuschauer freuten sich am Sonntag vor allem auf das Endspiel im Herreneinzel, in dem Lokalmatador Kai Waldenberger (33) auf Samuel Hsiao (18) aus Langenfeld traf. Beide hatten am Morgen völlig unterschiedliche Halbfinals gespielt. Während Waldenberger mühelos gegen Christopher Skrzeba gewinnen konnte, musste Hsiao gegen den Solingen Niklas Niemczyk bei seinem 21:16 im 3. Satz bis zum Ende zittern. Dennoch wurde das Endspiel letztlich zu einer deutlichen Angelegenheit, denn Hsiao wusste sich zu steigern während sich Waldenberger schwertat, zu seinem Spiel zu finden. So hieß nach einer guten halben Stunde der Sieger dieses Endspiels Samuel Hsiao und die Freude im Langenfelder Lager war riesengroß.

Die Siegerehrungen bildeten einen feierlichen Abschluss einer schönen Veranstaltung. Referatsleiter Miles Eggers ehrte die Spielerinnen und Spieler, die ihre ersten Meistertitel gewonnen hatten mit den Leistungsnadeln des BLV-NRW. Die Meisterschaften 2018 finden voraussichtlich erneut, dann zum zehnten Mal in Folge, in Refrath statt.

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(SB)


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