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24.04.17 09:30 Alter: 32 Tage

Von: Claudia Pauli, Pressesprecherin DBV

INT: Zum Abschied erneut EM-Bronze erspielt

U19-Europameisterschaften vom 7. bis zum 16. April 2017 in Mulhouse/Frankreich


Yvonne Li (im Bild bei den YONEX German Open 2017 in Mülheim an der Ruhr) gewann bei der U19-EM diesmal Bronze im Dameneinzel. (Foto: Claudia Pauli)

Anderthalb Wochen, bevor Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen) erstmals bei den Individual-Europameisterschaften – und damit bei den kontinentalen Titelkämpfen der Erwachsenen (O19) – aufschlagen wird (25. bis 30. April 2017 in Kolding/Dänemark), hat sich die 18 Jahre alte C-Kaderathletin des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) mit einer weiteren Bronzemedaille von den U19-Europameisterschaften verabschiedet.

Bei ihrer letzten Teilnahme an einer Veranstaltung dieser Art – vom 7. bis zum 16. April 2017 in Mulhouse/Frankreich – musste sich die dreifache Deutsche U19-Meisterin von 2017 erst im Halbfinale des Dameneinzelwettbewerbs der späteren Goldmedaillengewinnerin Julie Dawall Jakobsen geschlagen geben. Die topgesetzte Dänin verzeichnete gegen die an Position 14 notierte deutsche Nachwuchshoffnung nach einer Spielzeit von 44 Minuten einen 21:17, 13:21, 21:11-Sieg.

Dass Yvonne das Halbfinale erreicht und damit Bronze gewonnen hat, ist sehr erfreulich. Schließlich musste sie verletzungsbedingt vor dem Turnier eine lange Pause einlegen und es war lange Zeit unsicher, ob sie überhaupt würde spielen können“, meinte Matthias Hütten, der Bundestrainer Jugend im DBV. Die Studentin hatte bei den YONEX All England Open Badminton Championships Anfang März in Birmingham/England einen Haarriss im Schienbein erlitten.

Bei den vorangegangenen U19-Europameisterschaften, 2015 im polnischen Lubin, holte Yvonne Li an der Seite von Eva Janssens (1. BC Beuel) Bronze im Damendoppel. In diesem Jahr kam sie in dieser Disziplin mit Judith Petrikowski (BV Wesel Rot-Weiss) bis ins Viertelfinale. Dabei verzeichnete das Duo als ungesetzte Paarung im Achtelfinale einen souveränen Zwei-Satz-Erfolg (21:13, 21:12) über die an Position acht notierten Lokalmatadore Léonice Huet/Margot Lambert. „Das war ein schöner Sieg. Überhaupt haben unsere Spieler einzelne Leistungen gebracht, die sehr gut waren“, so Matthias Hütten. In der Runde der besten acht Damendoppel erwiesen sich Emma Karlsson/Johanna Magnusson beim 15:21, 18:21 als zu stark für Yvonne Li und Judith Petrikowski. Die topgesetzten Schwedinnen sicherten sich zwei Tage später den EM-Titel.

Im Teamwettbewerb verlor die deutsche Badminton-Nationalmannschaft ihr Viertelfinalspiel gegen England knapp mit 2:3 und belegte damit im Gesamtklassement den geteilten fünften Rang.

(SB)


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