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< Gst: Die Badminton Rundschau 11/2017 ist da!
8.11.17 12:15 Alter: 12 Tage

Von: TSV Heimterde

DBV: 1. RLT U15/17 am 21./22.10.2017

In der Innogy-Sporthalle schlugen beim Ranglistenturnier die besten deutschen Talente der Altersklassen U15 und U17 auf


Die besten deutschen Talente in Badminton tummelten sich einmal mehr in Mülheim. Die Innogy-Sporthalle war Schauplatz des ersten deutschen Ranglistenturniers der Altersklassen U15 und U17. Drei Talente aus der „Badminton-Hauptstadt“ kamen dabei auf das Siegertreppchen.

Die Ranglistenturniere beginnen in jeder Saison auf der Kreisebene. Über den Bezirk und die Landesrangliste können sich die Nachwuchsspieler für die Turniere auf Bundesebene qualifizieren. „Einige haben noch wegen Länderspieleinsätzen gefehlt, aber ansonsten war das schon die Top 20 von Deutschland“, sagt Christian Schröder, Abteilungsleiter beim TSV Heimaterde, der als Ausrichter des Turniers fungierte.

Mit U17-Spielerin Knarik Margaryan konnte der Gastgeber auch ein Talent auf dem Podest platzieren. Die Nachwuchsspielerin hatte aufgrund einer Krankheit die zweite NRW-Rangliste verpasst und war daher in der Setzliste auf Platz sieben abgerutscht. Daher kam es schon im Viertelfinale zum Duell mit der auf Platz zwei gesetzten Christina Weigert vom TSV Neuhausen-Nymhenburg aus München, das die Mülheimerin aber mit 21:12 und 21:15 sogar deutlich für sich entscheiden konnte. Im Halbfinale scheiterte Margaryan aber an Mareike Bittner vom TV Hofheim und sicherte sich schließlich durch einen Sieg über Chiara Marino (TuS Neuenhofen) den dritten Rang. Durch den Halbfinaleinzug darf die TSV-Spielerin bei der nächsten DBV-Rangliste in der U19-Klasse starten. Im Doppel landete sie an der Seite von Julie Marquardt auf Platz sieben.

Der 1. BV Mülheim stellte am Ende des Turniers zwei Medaillengewinner. Der von Setzplatz eins gestartete Malik Bourakkadi tat sich im Einzelwettbewerb der U15-Klasse von Anfang an schwer. Zwar erreichte er durch zwei Zweisatzerfolge das Halbfinale, doch machte sich schon in diesen Spielen eine Rückenverletzung bemerkbar. Im Semifinale gegen den an Position drei gesetzten Anosch Ali (TG Unterliedenbach) konnte Malik den ersten Durchgang zwar fast ausgeglichen gestalten, dennoch machte sich sein körperliches Handicap derart bemerkbar, dass er nicht nur den ersten Satz mit 18:21 sondern auch den Folgesatz mit 16:21 verloren geben musste. Nachdem er auch den ersten Durchgang im kleinen Finale mit 22:24 verlor, bündelte er seine Kraftreserven und verließ am Ende nach drei Sätzen das Feld doch noch als Sieger.

Einen ähnlichen Verlauf nahm auch die Doppelkonkurrenz der U15-Mädchen für Julia Meyer. Mit Partnerin Elina Sonnenschein (RW Wesel) tat sie sich zunächst schwer, erreichte dennoch aber die Vorschlussrunde. Doch dort wurden den deutschen Meisterinnen der U13 die Grenzen aufgezeigt. Aber auch Julia Meyer nutzte mit ihrer Partnerin die Chance, mit einem Sieg im Spiel um Platz drei, noch einen versöhnlichen Turnierabschluss zu feiern.

(SB)


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