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17.12.12 09:45 Alter: 6 Jahr/e

Von: Claudia Pauli

DBV: Juliane Schenk unter den drei „Besten im Westen“

NRW-Sportlerwahl 2012 +++ Preisverleihung im Rahmen einer Gala in Dortmund


Die Weltranglistenvierte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) hat eine weitere schöne Anerkennung für ihre hervorragenden Leistungen im Olympia-Jahr 2012 erfahren: Die 30 Jahre alte Vize-Europameisterin im Dameneinzel belegte bei der NRW-Sportlerwahl in der Kategorie „Sportlerin des Jahres“ Rang drei. Damit schnitt die WM-Dritte bei der jüngsten Abstimmung über die „Besten im Westen“ noch einmal besser ab als 2011, als sie auf Platz vier kam.

Schon die Tatsache, dass die gebürtige Krefelderin, die am Badminton-Spitzensportzentrum in Mülheim an der Ruhr trainiert und auch schon seit vielen Jahren in der Gastgeberstadt der YONEX German Open Badminton Championships (2013 vom 26. Februar bis zum 3. März und erneut in der RWE-Sporthalle) wohnt, zum zweiten Mal in Folge von der Experten-Jury nominiert worden war, ist ein bemerkenswerter Erfolg. Nicht zuletzt macht dies einmal mehr deutlich, dass die dynamische Racketsportart und speziell die Spitzenathletinnen und -athleten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) von der Öffentlichkeit wahrgenommen und die Leistungen der Badmintonasse geachtet werden. Immerhin werden pro Kategorie nur fünf Personen ausgewählt, über welche die Bürger abstimmen können.

Die Rekordzahl von insgesamt fast 97.000 Stimmen wurde bei der Online-Wahl 2012 abgegeben. Die Preisträger erhielten am 14. Dezember 2012 im Rahmen einer feierlichen Gala mit rund 1.400 Gästen aus Sport, Politik, Wirtschaft und Medien in Dortmund den entsprechenden FELIX-Award. Zur „Sportlerin des Jahres“ wählten die Bürger aus Nordrhein-Westfalen (NRW) nicht unerwartet Britta Heidemann, die Olympia-Zweite von London mit dem Degen (27.493 Stimmen). Die Fechterin setzte sich allerdings nur mit einem hauchdünnen Vorsprung von 778 Stimmen gegen Linda Stahl, Olympia-Dritte mit dem Speer, durch, die somit auf Rang zwei kam (26.715). Für Juliane Schenk votierten 17.549 Sportbegeisterte. Außerdem waren in dieser Kategorie die „Grande Dame“ des deutschen Turnens, die sechsmalige Olympia-Teilnehmerin Oksana Chusovitina (12.695), und Helena Fromm, Olympia-Dritte im Taekwondo (12.320), nominiert.

Juliane Schenk konnte an der Gala, zu welcher das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landessportbund (LSB NRW) gemeinsam eingeladen hatten, nicht teilnehmen, da sie wenige Stunden zuvor noch im chinesischen Shenzhen bei den BWF World Superseries Finals im Einsatz war. Dort verpasste sie am Freitag nach der Niederlage in ihrem abschließenden Gruppenspiel ja bekanntlich den Einzug ins Halbfinale.

Dafür wohnten mehrere andere Badminton-Nationalspielerinnen und eine frühere Top-Athletin des DBV der Verleihung der FELIX-Awards bei: Fabienne Deprez, Carla Nelte und Karin Schnaase waren kurz vor Beginn der vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) aufgezeichneten Gala von Ute Schäfer, der für den Sport zuständigen Ministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, mit der Sportehrenmedaille des Landes NRW ausgezeichnet worden (vgl. separater Artikel) und durften anschließend auch an der Preisverleihung teilnehmen. Sozusagen „Stammgast“ bei der besonderen Veranstaltung ist seit einigen Jahren Petra Reichel (geb. Overzier), die 2006 – nach ihrem herausragenden Auftritt bei der WM in der spanischen Hauptstadt Madrid (Gewinn der Bronzemedaille) – zur „Sportlerin des Jahres“ in NRW gewählt worden war. Sie genoss unter anderem zusammen mit ihrem Ehemann Boris den Abend in der Westfalenhalle, der neben den Preisverleihungen zudem kulinarische, musikalische, artistische und komödiantische Höhepunkte aufwies.

Die Gewinner der FELIX-Awards 2012:

•    „Sportler des Jahres“: Björn Otto (Leichtathletik)
•    „Sportlerin des Jahres“: Britta Heidemann (Fechten)
•    „Team des Jahres“: Julius Brink/Jonas Reckermann (Beachvolleyball)
•    „Newcomer/in des Jahres“: Maike Ziech (Judo)
•    „Trainer/in des Jahres“: Ralf Holtmeyer (Rudern)
•    „Behindertensportler/in des Jahres“: Jochen Wollmert (Tischtennis)
•    Fußball-FELIX: Marco Reus (Borussia Dortmund)

Weitere Informationen zur NRW-Sportlerwahl erhalten Sie im Internet unter www.nrw-sportlerdesjahres.de.

(SB)


Das habe ich beim Sport gelernt
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