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1.06.18 14:00 Alter: 199 Tage

Von: Dr. Claudia Pauli

DBV: Neustrukturierung des Präsidiums beabsichtigt

54. Ordentlicher DBV-Verbandstag am 9. Juni 2018 in Braunschweig


Wenn sich die Delegierten des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) und jene aus den 16 Badminton-Landesverbänden am 9. Juni in Braunschweig zum 54. Ordentlichen DBV-Verbandstag treffen, endet gleich in Bezug auf zwei Ämter im Präsidium eine Ära: Dietrich Heppner (Frechen), der dem Führungsgremium seit 1998 als Vizepräsident Leistungssport angehört, und Gerd Pigola (Leipzig), der seit 2002 als Vizepräsident Wettkampfsport fungiert und zudem in den 1990er-Jahren für längere Zeit Mitglied des DBV-Präsidiums war, stellen sich 2018 nicht erneut zur Wahl.

„Das Ausscheiden dieser beiden langjährigen und hochverdienten Präsidiumskollegen hat das Präsidium zum Anlass genommen, dem Verbandstag eine Neustrukturierung des Präsidiums vorzuschlagen, bei der die Anzahl der Vizepräsidenten erhöht und die Vorabfestlegung der Geschäftsverteilung aufgehoben werden sollen. Gleichzeitig ist beantragt, künftig den Bereich Leistungssport im Präsidium durch einen Hauptamtlichen – Chef-Bundestrainer oder Sportdirektor – zu vertreten. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, muss der DBV in allen Bereichen vermehrt zu hauptamtlicher Arbeit kommen und die Aufgabenbereiche für Ehrenamtliche auf ein leistbares Maß reduzieren“, blickt DBV-Präsident Thomas Born (Berlin) voraus.

Vorausgesetzt, der Verbandstag stimmt dem entsprechenden Antrag auf Änderung der Satzung des DBV zu, würde sich das Präsidium künftig aus dem Präsidenten, mehreren – ebenfalls ehrenamtlich tätigen – Vizepräsidenten ohne spezifische Bezeichnung, dem Chef-Bundestrainer oder Sportdirektor sowie dem – gleichsam hauptamtlichen – Geschäftsführer zusammensetzen. Dabei stehen Präsident Thomas Born und der amtierende Vizepräsident Breitensport im DBV, Karl-Heinz Zwiebler (Bonn), turnusgemäß erst 2020 wieder zur Wahl. Bei Karl-Heinz Zwiebler würde im Zuge der Neustrukturierung allerdings der Zusatz „Breitensport“ in der Bezeichnung des Amtes entfallen.

Neben der Diskussion und Abstimmung über den genannten Antrag, über zahlreiche weitere Anträge auf Änderungen der Satzung und verschiedener Ordnungen des DBV sowie den erwähnten Wahlen zum Präsidium bilden die Genehmigung des DBV-Haushaltes, die Entlastung von DBV-Organen, die Neuwahl des Verbandsgerichts und die Vergabe von Meisterschaften für die Spielsaison 2019/2020 die inhaltlichen Schwerpunkte des 54. Ordentlichen DBV-Verbandstags.

Entsprechend der Satzung des DBV hält das DBV-Präsidium am Tag vor dem Ordentlichen Verbandstag mit den Präsidenten bzw. Vorsitzenden der Badminton-Landesverbände eine Konferenz ab.

Im Anschluss an den DBV-Verbandstag trifft sich – wie in den Vorjahren – das Referat Spielbetrieb O19 des DBV mit den Sportwarten der Badminton-Landesverbände und den Gruppensportwarten zu einer Tagung. Parallel dazu erfolgt diesmal die konstituierende Sitzung des dann neuen Präsidiums.

Als Ausrichter des 54. Ordentlichen DBV-Verbandstags fungiert der Niedersächsische Badminton-Verband (NBV). Damit tritt das oberste Organ des DBV im Jahr 2018 zum insgesamt dritten Mal in der Geschichte des 1953 gegründeten olympischen Spitzenverbandes in Niedersachsen zusammen: 1972 wurde der DBV-Verbandstag in Hahnenklee abgehalten, 2008 in Cuxhaven.

Am Vorabend des diesjährigen DBV-Verbandstags wird Uwe Gredner, der 1. Vorsitzende des NBV, im Rahmen eines Empfangs mit Abendessen im Namen des ausrichtenden Landesverbandes alle Delegierten und deren Begleitpersonen aus den Landesverbänden bzw. vom DBV sowie weitere Gäste begrüßen.

(SB)


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