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< RWO19: Die Medaillengewinner der WDM O19
13.01.20 16:05 Alter: 142 Tage

Von: Miles Eggers

RWO19: Hattrick für Kai Waldenberger

Premiere für Annalena Diks, Überraschung durch Kretzschmar/Grimm


WDM O19

DE Annalena Diks

Kai Waldenberger

HD Datko/Klauer

GD Kretzschmar/Grimm

HE Moritz Rappen

DD Kaminski/Pohl

Zum zwölften Mal war der TV Refrath Gastgeber der Westdeutschen Meisterschaften O19. Ab Freitagnachmittag spielten knapp 200 Teilnehmer aus 44 Vereinen die Titel und die Qualifikationsplätze für die Deutschen Meisterschaften in Bielefeld aus. Erstmals stand das Turnier unter der Leitung des Referees Jörg Hupertz aus Olpe.

Nach den Erfahrungen aus dem Vorjahr, wo man sonntags bis in den frühen Abend spielte, begann das Turnier in diesem Jahr bereits freitags mit dem Mixed. Weitere Änderungen im Zeitplan fanden Fürsprecher und Kritiker und spornen das Referat Wettkampfsport O19 um Miles Eggers weiter an, die Qualität der Veranstaltung im Sinne de Sportler weiter voran zu treiben.

Gemischtes Doppel

Mit nur einer Überraschung gingen am Freitag die 32 Spiele im Mixed über die Bühne. Die Mülheimer Paarung Martin Kretzschmar und Joyce Grimm (an 9/16 gesetzt) warf zwei höher gesetzte Gegner aus dem Turnier und stand am Sonntag im Halbfinale. Hier bezwang man die Topgesetzten Lohau/Diks und schließlich auch im Finale Laibacher/Kaminski jeweils in zwei Sätzen. Für Joyce Grimm, die vor eineinhalb Jahren aus Hamburg nach Mülheim gewechselt war, ist es der erste Titel bei einer Westdeutschen Meisterschaft.

Dafür - für diesen ersten Titel - gab es zusätzlich die goldene Leistungsnadel des Landesverbandes.

Herreneinzel

Titelverteidiger Kai Waldenberger kam etwas holprig ins Turnier und gab gegen Moritz Cammertoni in Runde Zwei einen Satz ab, bevor er sich souverän ins Finale spielte. Hier hatte er gegen seinen ehemaligen Schüler Moritz Rappen leichtes Spiel und holte seinen dritten Titel in Folge. Der 20-jährige Beueler hatte am Vortag Altmeister Björn Joppien (38) geschlagen. Darüber hinaus gab es keine Überraschungen, die Bronzemedaillen gingen an Rene Rother und Malte Laibacher.

Dameneinzel

15 von 16 gesetzten Spielerinnen standen im Achtelfinale, lediglich Julie Marzoch sorgte für eine kleine Überraschung. Auch in den Folgerunden setzten sich die jeweils höher Gesetzten durch. Im Halbfinale bezwangen die beiden Solinger Damen Annalena Diks (3/4) und Alicia Molitor (1) ihre Gegnerinnen Seele und Bergedick und standen sich im letzten Spiel des Tages gegenüber. Leider war die ansonsten sehr gut besuchte Halle in Refrath zu diesem Zeitpunkt fast leer geworden, so dass dieses sehr gutklassige Endspiel zu wenig Beachtung fand. Diks holte sich ihren ersten Westdeutschen Meistertitel im Erwachsenenbereich.

Für diesen Titel gab es hier ebenfalls die goldene Leistungsnadel des Landesverbandes.

Herrendoppel

Hier gab es bereits im Achtelfinale drei „Dreisatzkrimis“, in denen sich jeweils die Favoriten mit zwei Punkten Vorsprung durchsetzen konnten. Doch weder Hennes/Kirchgeßner (gegen Völker/Graalmann), noch Brüning/Wackertapp (gegen Schmidt/Offermann) oder Beckmann/Reinhold (gegen Czeckay/Kretzschmar) gelang hier eine Überraschung. So setzten sich schließlich auch im Halbfinale die beiden favorisierten Doppel durch und verwiesen Lohau/Niemczyk und Bald/Stoppel auf die Bronzeplätze. Die Zuschauer sahen ein tolles Finale mit dreifacher Refrather Beteiligung, in dem die Titelverteidiger Klauer/Datko schließlich Völker/Graalmann besiegen konnten und den lautesten Siegerjubel des Wochenendes folgen ließen.

Damendoppel

Ohne Probleme erreichten die beiden favorisierten Damendoppel Kaminski/Pohl und Diks/Molitor das Endspiel, wo sich die Beueler Erstligaspielerinnen durchsetzt. Auch in dieser Disziplin erreichten die gesetzten Paare das Viertelfinale, wo sich schließlich Seibert/Stremlau und Seele/Holenz ihre Medaillen sichern konnten.

Ehrungen am Rande der Meisterschaft

Neben den Siegerinnen und Siegern wurden in Refrath diesmal auch Schiedsrichter geehrt, namentlich Pascal Wagner, Björn Wüpping und Benedikt Kestner. Höhepunkt war jedoch die Überreichung der DBV-Ehrenplakette durch den DBV-Präsidenten Thomas Born an Günter Wagner für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit in führender Funktion. Die Ehrung wurde von langem, anhaltenden Applaus für den in Refrath wohnenden ehemaligen Schiedsrichterwart begleitet.

Auch im kommenden Jahr wird der TV Refrath vermutlich wieder Gastgeber der WDM O19 sein.

Zur Übersichtsseite WDM 2019 in Refrath mit allen weiteren Informationen

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Das habe ich beim Sport gelernt
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