Der Landestrainer-Tipp der KW 38 beschäftigt sich mit dem Theorie-Thema "Periodisierung". Gezeigt wird eine Präsentation aus dem Jahre 2006, wo ich den damaligen Kaderspielern dieses Hintergrundwissen für ihr Training vermitteln wollte. Aktuell sind wir in einem 4zykligen System und in der Spitze in nur noch 2 Saisonhöhepunkten, aber für die NRW-Kaderathleten passt das vorgestellt System weiterhin optimal, um die Trainingsarbeit weiter zu optimieren. Ohne Periodisierung entstehen meist 2 Szenarien: a) Der Athlet probiert das ganze Jahr über / viel zu lange Phasen lang richtig wettkampfstark zu sein, indem möglichst viel komplex und wettkampfnah trainiert wird = ergo findet kein Neuerwerb statt, so das der Athlet zwar stärker wird und seine vorhandenen Fertigkeiten immer weiter ausschöpft, aber keine neuen Fertigkeiten und Fähigkeiten erwirbt und somit nach 1-2 Jahren einen drastischen Leistungsabfall erwarten darf bzw. von anderen Spielern überholt wird - und das trotz hartem und regelmäßigem Training b) Der Athlet schraubt dauernd an seinen Defiziten und probiert sich stetig weiterzuentwickeln, hat aber daher im entscheidenden Wettkampf keine Basis bezogen auf Schlagsicherheit, Spielspeed, Wettkampfhärte und Touch. Ergo gewinnt der Athlet kein Selbstvertrauen, was natürlich neben der Trainingsleistung auch aus Wettkampfergebnissen rekrutiert wird. Beide Fälle können in der Leistungsebene einen vorzeitigen Drop-Out begünstigen. Schaut Euch zu dem Thema auch nochmal den Landestrainer-Tipp der KW 15 unter: http://www.badminton-nrw.de/index.php?id=848 an.
Viel Erfolg!

Das habe ich beim Sport gelernt
dd